Die Blitzkapelle 

Blitzkapelle

Die Blitzkapelle, 1562 erstmals urkundlich erwähnt, steht auf dem alten Kirchenweg nach Haslach. Vor 1639 gab es in der Stadt Traunstein keinen Friedhof. Die Toten wurden in Haslach beerdigt. Der beschwerliche Leichengang führte über die Wartberghöhe wo am höchsten Punkt eine kleine Kapelle stand mit einem Mauersockel in der Mitte. Auf diesem Sockel konnte der Sarg zur Rast abgestellt werden. Meist war diese Verschnaufpause mit einer kurzen Andacht verbunden. Der Name „Blitzkapelle“ kam Mitte des 19. Jahrhunderts auf, nachdem am 3. Juli 1853 drei Männer, die in der Kapelle Schutz gesucht hatten, vom Blitz erschlagen wurden. 

Die Renovierung der Blitzkapelle kostete den Förderverein im Jahr 1984 insgesamt 60.000 DM. Die Summe wurde von Traunsteiner Bürgern gespendet.

 

 

Die Blitzkapelle auf dem alten Kirchenweg nach Haslach 


Patrona Bavaria 

Patrona BavariaAm Eckhaus Schaumburgerstraße – Stadtplatz, das im Volksmund nach den Besitzern auch „Teufel-Haus“ genannt wurde, befand sich früher eine Marien-Statue. Leider fiel diese Statue der Modernisierung des Geschäftshauses zum Opfer. Die Renovierung der Figurengruppe „Patrona Bavaria“ und ihre Widererrichtung an ihrem angestammten Platz war ein Projekt des Vereins der „Schrödlgaßler“. Der Förderverein Alt-Traunstein e.V. beteiligte sich an den Renovierungskosten.

 

 

 

 

Am "Teufel-Haus" in der Schaumburgerstraße befindet sich jetzt wieder die Patrona Bavaria.


Die Nepomuk-Kapelle 

NepomukkapelleIm Jahr 1792 errichteten die Salinenarbeiter am Triftrechen der Traun eine kleine Kapelle. Sie wurde dem Heiligen Nepomuk, dem Patron der Brücken, geweiht. Als Anfang des 20. Jahrhunderts das Ende der Salzproduktion in der Hofmark Au mit dem Abriss der Saline besiegelt war, fühlte sich in der Stadtverwaltung niemand mehr so recht für die Kapelle zuständig. Nach Ausbesserungsarbeiten im Jahr 1955 verfiel das Bauwerk mehr und mehr. Erst im Jahr 1985 nahm sich der Förderverein Alt-Traunstein e.V. der Nepomuk-Kapelle an. Mauerwerk und Dach mussten erneuert werden, ebenso das Pflaster und die Inneneinrichtungen. Die Renovierung kostete 53.000 DM. Auch diese Summe wurde durch Spenden Traunsteiner Bürger aufgebracht.

 

 

Die Nepomuk-Kapelle am ehemaligen Triftrechen an der Traun


Die Brunnen in der Salinenwerks-Siedlung Au 

Die feierliche Inbetriebnahme der Brunnen gestaltete sich zu einem Volksfest für die Bewohner der AuSeit Anfang des 17. Jahrhunderts versorgten die Bürgerwaldquellen bis in die 1950er Jahre die Bewohner der Salinen-Werkssiedlung in der Hofmark Au mit Trinkwasser. Es sprudelte aus zwei gusseisernen Laufbrunnen. 1954 wanderten die Brunnen zum Alteisenhändler, nachdem sie über Jahrhunderte in den nordseitigen Hofbuchten der früheren Pfiesel-Häuser gestanden hatten. 
In den Jahren 1991 und 1992 ließ der Förderverein Alt-Traunstein e.V. nach alten Vorlagen zwei Brunnen originalgetreu wieder nachgießen. Nur 10 % der Gesamtkosten in Höhe von 100.000 DM übernahm die Stadt Traunstein. Der Rest wurde durch Spenden der Traunsteiner Bürger bestritten.

Die feierliche Inbetriebnahme der Brunnen gestaltete sich zu einem Volksfest
für die Bewohner der Au

 

alte Ansicht des Aubrunnens
festlich geschmückter Brunnen
Vorstand Burghartswieser bei der Einweihung
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